Guten Tag, ich bin Rüdiger Beckmann.
Seit 1998 bin ich ernsthaft als freier Fotograf im analogen Mittelformat in Hamburg tätig.
Öffne die Reiter, um mehr zu erfahren!
Bei Fragen meld dich gern, dann ergänze ich die FAQ.
Ich fotografiere hauptsächlich im Analogen Mittelformat und nebenbei mit Toycameras wie Lomography Actionsamplern und Diana F.
Für mich erfüllt das Analoge mehrere Funktionen. Es entschleunigt mich, wir kommen zur Ruhe und Fokussieren im Prozess auf die Dinge, die wir zeigen wollen.
Gute Portraits zeigen uns immer auch einen Teil von uns, den wir nicht erwarten und der anders ist als das, was wir in optimierten Selfies finden. Ein wichtiger Teil davon ist, in einer safen Umgebung die Kontrolle abzugeben und loszulassen. Inwieweit uns das gelingt, bleibt jedem selbst überlassen. Mit jeder Session werden wir klarer, erfahrener und auch mutiger.
Deshalb geht der Prozess in unserer Arbeit oft über die reinen geplanten Bilder hinaus. Am spannendsten sind die Ergebnisse, die wir nicht direkt gesucht haben. Das Analoge gibt dafür viel Raum.
Ich habe mich früh gegen Fotografie als Hauptberuf entschieden, um mich von den ganzen Zwängen freizuhalten, die mit Geld und Jobs zu tun haben. Ich sehe mich als Amateur im besten Sinne, der das liebt, was er tut.
Analoge Fotografie ist teuer, jeder verschossene Film kostet 4–10 Euro, und die alten Kameras gehen auch gern kaputt.
Ich biete zur Unterstützung der Kunst Bücher und Prints an, um die Kosten zu minimieren. Und ich freue mich, wenn Menschen über Kostenbeteiligung nachdenken, aber Bedingung ist es nicht, denn meist sind Fahrtkosten etc. ja schon genug Beelastung.
Manchmal schenken mir liebe Menschen auch ihre Film-Restbestände.
Mein angedachtes Diplomthema war Eigenbild vs. Fremdbild. Der Schwerpunkt meiner Arbeit sind authentische, tiefe Portraits, die sich meist mit dem Verhältnis zur eigenen Sexualität, zu Rollenbildern und der Emanzipation davon beschäftigen. Jeder Mensch hat immer eine klare Verortung von sich selbst, aber dieses Bild ist fluide im Laufe des Leens mit allen Erfahrungen. Die Beobachtung über Jahre ist unheimlich spannend und geht weit über die simple Frage »Bin ich sexy« hinaus.
Ich fotografiere Menschen und erwarte, diese Bilder auch zu zeigen, manchmal in Communities, und wenn es gut läuft, auf Ausstellungen oder in Publikationen. Das Einverständnis dazu wird grundsätzlich vorausgesetzt.
Damit sichergestellt ist, dass sich jede mit den Bildern gut fühlt, gibt es ein Veto und eine Freigabe. Wir suchen die Favs raus und gleichen sie vor der Veröffentlichung ab. Es bleibt jedem überlassen, wieviel gezeigt und ob auf Plattformen verlinkt wird.
Im Falle von Content Creators, die Bilder monetär verwerten, vor allem auf Onlyfans oder Telegram, setze ich voraus, dass ich vorher informiert werde, damit ich vorbereitet bin.
Mir ist bewusst, dass sich unser Selbstbild durch die Social Plattformen verschiebt. Die eine sucht jetzt mit 15 eine Bestätigung, die sie in ihrer Klasse vorgelebt bekommt, die vor einigen Jahren erst viel später erfolgt wäre.
Meine Prio ist hier der Jugendschutz. Mir ist wichtig, dass die Eltern eingebunden sind, zumindest informiert, und sie können gern alles vorab fragen per Mail oder Call.
Akt grundsätzlich ab 18.
Seit die Social Plattformen nicht mehr so sozial sind, befinde ich mich etwas auf dem Rückzug und verlagere mein stetiges Bildarchiv wieder auf meine Website.
Wenn du Interesse an einer Zusammenarbeit hast, schick mir einige aussagekräftige Bilder und Eckdaten zu dir (Alter, Wohnort, Beruf/Schule, Main Social).
Gern schreibe ich über Mail, Telegram und Insta, ungern auf Tok (weil dort keine Bilder im Thread versendet werden können).
Ich lasse mich auch gern für Auftrags-Autorenbilder buchen, z. B. für einen Zweck, der nicht unbedingt in mein Spektrum passt, oder wenn ihr ganz bestimmte Ideen habt oder einen erweiterten Nutzungsvertrag für ein Buch- oder Albumcover braucht. Schreibt mich einfach an!